Austragung durch Förderschnecken Eine direkte Holzpellets-Austragung aus dem Lagerraum mittels Austragungsschnecke kann einen automatischen Komfort erzielen. Der Lagerraum muss dabei direkt an den Kesselraum anschließen und Maßnahmen wie Zellrad- oder Rückbrandschleuse (Sprinklereinrichtung) sind erforderlich. Die Austragungsschnecke ist durch ihre problemlose, weitgehend verschleißfreie und annähernd geräuschlose Handhabung die einfachste Lösung der Raumaustragung. Um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, sollte die Bauart der Schnecke einen optimalen Füllgrad von etwa 60% sicherstellen. Der Boden des Lagerraums sollte schräg konstruiert sein, damit die Pellets problemlos nachrutschen können. Zur Zeit werden verschiedene Schneckenlösungen auf dem Markt angeboten: Gerade und Biegsame.
Austragung durch Saugeinrichtungen Statt einer Förderschnecke ist wahlweise auch die Installation einer Anlage mit Vakuumsaugsystem möglich. Bei dieser Betriebsweise wird ein zwischengeschalteter Vorratsbehälter periodisch (wochen- oder tageweise) aufgefüllt. Der Zeitpunkt für die Befüllung des Zwischenbehälters ist frei programmierbar. Bei der wochenweise Befüllung wird ein in einem Wochenbehälter eingebauter Zyklon mit dicht schließender Kappe in einzelnen Saugetappen vollgesaugt und in den Wochenbehälter entleert, bis das benötigte Volumen erreicht wird. Über einen Tagesbehälter wird der Zyklon, der den Tagesverbrauch einer Anlage beinhaltet, bei einer tageweise Befüllung in einem Saugvorgang nachgesaugt. Bei der Austragung der Pellets durch eine Saugförderung ist es vorteilhaft, dass der Lagerraum der Pellets nicht zwangsweise im Nachbarraum liegen muss, sondern sich auch in größerer Entfernung (bis zu 25 m) befinden kann.