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Mit unserem Ratgeber möchten wir Ihnen Fragen beantworten, die Sie sich und auch uns täglich rund ums Thema Biobrennstoffe stellen. Deshalb freuen wir uns auch, wenn Sie uns Ihre ergänzende(n) Fragestellung(en) an post[at]celsico.de mit dem Vermerk „Ratgeber-Fragen“ senden.
Nun aber zurück zu unseren FAQs, die wir für Sie zusammengestellt haben:
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Welche Vorteile bringt mir das Heizen mit Holzbrennstoffen wie Holzpellets?
Sowohl eine Reihe an ökonomischen als auch ökologischen Vorteilen – und dies nicht nur Ihnen selbst, sondern auch Ihren Mitmenschen und natürlich der Umwelt. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Was sollte ich vor einer Heizungssanierung bzw. bei der Auswahl einer Heizungsanlage beachten?
Ausführliche Informationen finden Sie auch unter dem Punkt Produkte.
*Hinweis: Die ÖNORM M 7137 befindet sich derzeit in der Überarbeitung! Die aktuellsten Informationen zur Planung und zum Bau eines Pellet-Lagers finden Sie deshalb zurzeit in der DEPV-/DEPI-Broschüre.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um mein Lager aufzufüllen bzw. Pellets zu kaufen?
Der günstigste Zeitpunkt ist im Frühjahr oder Sommer, denn in diesen Monaten sind die Brennstoffpreise in der Regel am günstigsten und die Lieferzeiten sehr kurz (vgl. Verlauf Pellet-Preisindex Deutschland und Verlauf Pellet-Preisindex Österreich). Warum dies so ist? Weil auch der Pelletpreis von Angebot und Nachfrage gesteuert wird. Im Frühjahr und Sommer ist das Holz- und Rohstoffangebot am Größten und die Nachfrage entsprechend geringer, dadurch der Preis niedriger und auch die Lieferung schnell.

Welche Details sollte ich vor einer Pellet-Bestellung klären?
Weitere Informationen finden Sie auch unter dem Punkt Pellets - Lagerung.
*Hinweis: Die ÖNORM M 7137 befindet sich derzeit in der Überarbeitung! Die aktuellsten Informationen zur Planung und zum Bau eines Pellet-Lagers finden Sie deshalb zurzeit in der DEPV-/DEPI-Broschüre.

Was sollte ich vor und bei der Anlieferung von losen Pellets im Silotankwagen beachten?
Als Endverbraucher sollten Sie einige Punkte zur Anlieferung von Holzpellets beachten, um einen reibungslosen Ablauf und die Erhaltung der hohen Pellet-Qualität zu gewährleisten:
Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise unter dem Punkt Lagerung. Weitere nützliche Hinweise erhalten Sie beim DEPV und DEPI.

Welche Pellet-Menge sollte ich einlagern?
Das hängt natürlich ganz individuell von Ihrem Gebäude und Wärmebedarf ab, doch grob kann man sagen, dass ein Einfamilienhaus ca. 3 bis 6 Tonnen Pellets im Jahr zur Wärmeerzeugung und Warmwasserbereitung (als Zentralheizung) benötigt (Quelle: DEPI). Empfehlenswert ist grundsätzlich eine Lagergröße, die die Bevorratung für eine Saison zulässt, so dass Ihr Lager im Idealfall nur einmal im Jahr aufgefüllt werden muss – am Besten im Frühjahr bzw. Sommer zu in der Regel günstigeren Preisen (vgl. Verlauf Pellet-Preisindex Deutschland und Verlauf Pellet-Preisindex Österreich).

Woher weiß ich, welche Pellet-Menge mir geliefert wurde?
Die meisten Pellet-Silo-LKWs verfügen über moderne, geeichte On-Board-Wiegesysteme, worüber die ausgelieferte Menge genau verwogen (Vorher-Nachher-Gewichtsvergleich der geladenen Menge) und dann mit einem automatischen Bon-Druck (Protokoll/Lieferschein) bestätigt wird, den auch Sie als Empfänger erhalten.

Wie sieht es mit der Versorgungssicherheit aus? Gibt es langfristig genug Biobrennstoffe wie Pellets?
Der auch weiterhin stark wachsende Markt bewirkt ein hohes Maß an Versorgungssicherheit. Ausführlich beantworten wir Ihnen diese Fragestellung hier.

Sind Pellets für jeden Ofen bzw. Heizkessel geeignet?
Nein, die Verbrennung darf nur in dafür geeigneten und dafür zugelassenen Feuerstätten (siehe Bedienungsanleitung der Feuerstätte) erfolgen. Spezielle Feuerstätten sind Pellet-Einzelöfen, Pellet-Zentralheizungskessel, Pellet-Herde, spezielle Pellet-Kachelöfen und Pellet-Grills.

Verursachen Holzheizungen Feinstaub?
Ausführliche Informationen zu dieser Fragestellung finden Sie in der Kategorie Holzenergie – Für Ihre Umwelt.
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Bin ich auf der sicheren Seite, wenn ich celsico® Biobrennstoffe kaufe?
Mit celsico® Biobrennstoffen garantieren wir Ihnen über z.B. anerkannte Normen und Zertifizierungssysteme eine hohe Qualität, die auch Ihre Heizanlage schont. Unsere Marke und unser Unternehmen stehen für diese Qualität und entsprechend unterstützenden Service ein. Nicht zuletzt bestätigen uns auch weitere unabhängige Institute die hohe Qualität unserer Brennstoffe: So hat beispielsweise die Stiftung Warentest unsere celsico®premium Holzpellets unter die Lupe genommen und mit der Gesamtnote GUT (1,9) bewertet.

Was hat es mit den vielen auch neuen Klassifizierungen im Bereich der Qualität (Normen, Zertifizierungsprogramme) auf sich?
In der Vergangenheit haben sich vor allem die Qualitätssiegel DINplus und DIN-geprüft (von DIN CERTCO) und die ÖNORM durchgesetzt. Dies resultierte daraus, dass Österreich und Deutschland zu den Pionierländern in Europa im Holzbrennstoffbereich (Pellets, Briketts) gehörten und immer noch eine Vorreiterrolle einnehmen. Um jedoch einen vergleichbaren Standard mit einheitlichen Messmethoden über die Ländergrenzen hinweg einzuführen und somit für den Verbraucher wie auch den gesamten Markt erhöhte Transparenz über einen Qualitätsstandard zu schaffen, wurde nun die auf europäischer Ebene angesiedelte Norm EN 14961 im September 2011 verabschiedet. Diese Norm gliedert Brennstoffe in verschiedene Qualitätsklassen, wobei A1 die höchste Qualitätsklasse auszeichnet. Die neue Norm hat auch entsprechende Anpassungen von am Markt etablierten Zertifizierungssystemen und die Neuentwicklung von weiteren Programmen nach sich gezogen. So wird die neue europäische Norm jetzt von hauptsächlich zwei Zertifizierungssystemen umgesetzt: dem novellierten DINplus (Klasse A1)-Zertifizierungsprogramm und dem neuen ENplus-Zertifizierungsprogramm. Unsere celsico® Biobrennstoffe übererfüllen die Produktanforderungen der EN 14961 in der Klasse A1. Lesen Sie Weiteres zu diesem Thema unter dem Punkt Qualität.

Warum weisen die neue Norm EN 14961-2 sowie die aktuellen Zertifizierungssysteme DINplus Novelle und ENplus einen „höheren“ Grenzwert für den Aschegehalt aus?
Eine Antwort auf diese Fragestellung finden Sie unter dem Punkt Produkte > celsico® Holzpellets > Qualität > Erläuterungen zur Qualitäts-Tabelle > Aschegehalt.

Wieviel Asche fällt bei der Verbrennung an und wie kann diese entsorgt werden?
celsico® Holzpellets verbrennen nahezu schwefelfrei und sind damit sehr umweltschonend. Die Asche wird in Aschebehältern der Heizungsanlagen aufgefangen und kann problemlos über den Hausmüll entsorgt werden. Einige private Verwender nutzen die Asche auch als mineralischen Dünger.
Mit einem Aschegehalt von max. 0,5 % (gemäß Messung bei 815 °C – alte Normen und Zertifizierungssysteme) bzw. 0,7 % (gemäß Messung bei 550 °C – neue Norm und Zertifizierungssysteme), das heißt auf 1 Tonne Pellets entfällt etwa 1 Eimer, sind celsico®premium Holzpellets unkompliziert in ihrer Entsorgung. Für Verbraucher, die noch mehr Komfort suchen, sei angemerkt: Es gibt heute bereits Heizungsanlagen, die eine automatische Entsorgung und Reinigung beinhalten, so dass sich die Entsorgungsintervalle reduzieren.

Wie kann ich Qualitätsunterschiede bei Brennstoffen wie Pellets zum Teil selbst erkennen?
Informationen zu dieser Fragestellung finden Sie hier.

Sind dunklere Pellets qualitativ schlechter?
Eine Antwort auf diese Fragestellung finden Sie hier.

Können Holzpellets und Holzbriketts schimmeln bzw. gammeln?
Um Eines vorweg zu nehmen: Sie sollten alle Holzbrennstoffe generell vor Feuchtigkeit schützen, insbesondere deshalb, weil diese unter Wassereinwirkung aufquellen und dann nicht mehr als Brennstoff geeignet sind. Nun zurück zur Frage: Bei sachgemäßer Lagerung schimmeln oder gammeln Holzpellets und Holzbriketts nicht, denn sie besitzen einen Wassergehalt von unter 10 %.
Anders womöglich im Bereich der Holzhackschnitzel: Bei diesem Brennstoff hat man es teils mit waldfrischem oder noch relativ feuchtem Holz zu tun, das erst noch einer Trocknung bedarf.
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Was sollte ich vor und bei dem Bau eines Pellet-Lagerraums beachten?
Es ist sehr wichtig – sowohl für Ihre eigene Sicherheit als auch für die Qualität der Pellets, die später Ihrem Brenner zugeführt werden -, dass Sie bestimmte Anforderungen und Empfehlungen beim Bau eines Pellet-Lagers (insbesondere bei Lägern der „Marke Eigenbau“, also Schrägbodenlägern) beachten. Lesen Sie hier zu diesem Punkt ausführliche Informationen.

Welches ist der richtige Pellet-Lagerraum für mich und wie berechne ich die optimale Größe?
Ausführliche Informationen zur Beantwortung dieser Fragestellung finden Sie hier.

Welche Sicherheits-Hinweise sollte ich bzgl. meines Brennstofflagers bzw. Pellet-Lagerraums beachten?
Ausführliche Informationen zur Beantwortung dieser Fragestellung finden Sie hier.

Warum ist es notwendig, dass ich mein Pellet-Lager regelmäßig reinige?
Es ist sehr wichtig, dass das Pellet-Lager regelmäßig – spätestens bei jeder 3. Belieferung – gereinigt wird, da sich Staub am Lagerboden sammelt. Bei Schrägbodenlägern mit Fördersystemen (Schnecken, Saugsystemen) können diese verstopfen und blockieren oder der Heizkessel unter Umständen sogar beeinträchtigt werden. Wir empfehlen deshalb, am Besten Ihr Lager im Frühjahr oder Sommer aufzufüllen. Wenn das Lager dann leer ist, können Sie dies säubern, bevor Sie eine neue Lieferung anfragen. Im Frühjahr bzw. Sommer sparen Sie übrigens auch Brennstoffkosten, denn außerhalb der Heizsaison sind Pellets in der Regel günstiger (vgl. Verlauf Pellet-Preisindex Deutschland und Verlauf Pellet-Preisindex Österreich).

Wie lange kann ich überhaupt Pellets einlagern?
celsico® Pellets sind bei sachgemäßer Lagerung (vor allem trocken) ohne Qualitätseinbußen jahrelang haltbar.
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Bleibt der Pellet-Preis langfristig günstig?
Zu unterscheiden sind hierbei zwei Aspekte: Der Pellet-Preis über das Jahr (die Saison) gesehen und der Pellet-Preis über die gesamten Jahre betrachtet.
Pellet-Preise werden von Angebot und Nachfrage sowie von den Rohstoffpreisen bestimmt. Aus diesem Grund gibt es auch einen Pellet-Preisindex für Deutschland und Österreich, der die Preisentwicklung innerhalb eines Jahres über die Saison darlegt. Hier gilt bis dato konstant: In den Frühjahrs- und Sommermonaten sind die Pellets günstiger als in den Wintermonaten, denn dann sinkt auch die Nachfrage (die Heizsaison ist vorbei). Dementsprechend sollten Verbraucher eine Einlagerung von Pellets in den günstigeren Monaten planen, um Kosten zu sparen und von den dann sehr kurzfristigen Lieferzeiten zu profitieren.
Darüber hinaus wird heute davon ausgegangen, dass sich die Pellet-Preise auch weiterhin unabhängig von Öl- und Gas-Preisen entwickeln werden. Das bedeutet, dass auch Pellets wahrscheinlich langfristig zwar leicht teurer werden, jedoch auf einem relativ niedrigen Niveau liegen werden. Für die Entwicklung vergleichsweise stabiler Pellet-Preise sprechen eine Vielzahl von Faktoren: die ständig wachsende Anzahl an Pellet-Produktionen und -Kapazitäten regional und weltweit, die heute großen Überkapazitäten am Markt, die regionale Verfügbarkeit des Rohstoffes Holz und, dass Holz eine nachwachsende Rohstoffquelle ist.

Wie setzt sich eigentlich der Pellet-Preis zusammen?
Pellet-Preise werden bestimmt von Angebot und Nachfrage. Er ist erfahrungsgemäß konstant günstiger in den Frühjahrs- und Sommermonaten. Deshalb sollten Sie auch dann Ihre Biobrennstoffe rechtzeitig einlagern.
Der Holzpellet-Preis setzt sich zusammen aus den Produktionskosten, Logistikkosten (Lager- und Transportkosten) sowie einem entsprechenden Handelsaufschlag. Die Gesamtkosten werden dabei zum größten Teil von den eigentlichen Rohstoffkosten bestimmt, die bereits in der Produktion rund 84 % einnehmen.
Bei der Anfrage eines Angebots bei Ihrem Pellet-Lieferanten richtet sich der Preis nach den Produktionskosten, der jeweiligen Region (Bundesland), nach der Entfernung zwischen einer Lager-/Produktionsstätte und der Anlieferadresse, nach der Saison und der Nachfragesituation. Auf einen Basispreis kommen dabei zusätzlich 7 % Mehrwertsteuer in Deutschland bzw. 10 % Mehrwertsteuer in Österreich. Für die Abholung bei einer Lagerstätte entfällt der Auslieferungsaufschlag (Transportkosten). Für die Anlieferung im Pellet-Silo-LKW und dem direkten Einblasen in den Lagerraum vor Ort fällt zusätzlich eine sogenannte Einblaspauschale an, die pro Anfahrt berechnet wird. Teilweise wird auch – wenn die Anlieferung außerhalb eines definierten regionalen Umkreises liegt – ein zusätzlicher Entfernungsaufschlag berechnet und ausgewiesen.

Warum ist der Pellet-Preis z.B. in Bayern und Baden-Württemberg günstiger als z.B. in Schleswig-Holstein? Warum gibt es regionale Preisunterschiede?
Der Pellet-Preis ist regional u.a. von der Dichte der Pellet-Produktionen abhängig. Da im Süden von Deutschland wesentlich mehr Waldfläche vorhanden und dort dementsprechend der Großteil der holzverarbeitenden Industrie angesiedelt ist, findet man in diesem Teil Deutschlands auch aufgrund der Nähe zum Rohstoff eine entsprechend hohe Anzahl an Pellet-Produktionen, was sich wiederum auch positiv auf die Transportkosten auswirkt. Aus diesem Grund variiert der Pellet-Preis auch von Bundesland zu Bundesland.
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