Pellet-Zentralheizungen
Pellet-Zentralheizungen sind in Deutschland und Österreich das beliebteste Heizsystem im Pelletbereich. In Italien kommen Pellet-Zentralheizungen meist nur im Norden vor. Sie können über ihren Kessel ganze Einfamilienhäuser oder auch größere Gebäude mit Wärme und Warmwasser versorgen. Neben ihrer Nutzung in Einzel- und Mehrfamilienhäusern im klassischen privaten Wohnbereich finden Pellet-Kessel mit höherer Leistung auch immer häufiger Einsatz im gewerblichen, städtischen und kommunalen Bereich, also in z.B. Gärtnereien, Hotels, Schulen und Krankenhäusern.
Derzeit sind halb- und vollautomatische Heizkessel erhältlich, wobei sich diese lediglich in ihrem Befüllungsaufwand des Vorratsbehälters oder Lagerraums unterscheiden, denn die modernen Pellet-Heizungen sind heute mikroprozessorgesteuert und passen vollautomatisch die einzutragende Pellet-Menge der Kesselleistung an. Während beim halbautomatischen Heizsystem ein Vorratsbehälter von Hand mit Pellets befüllt werden muss, wird beim vollautomatischen Heizkessel der Brennstoff komplett automatisch (über z.B. Förderschnecken oder Saugsysteme) vom Lager zum Kessel befördert. Vollautomatische Zentralheizungen stehen in Bezug auf ihren Bedienkomfort somit konventionellen Heizungen in fast nichts mehr nach.
Der Brennstoff Holzpellets kann einfach per Silotankwagen angeliefert und in das Lager eingeblasen werden – damit ist die Anlieferung so unkompliziert wie z.B. bei Öl. Lediglich die Entleerung des Aschebehälters fällt zusätzlich an. Mit einem Aschegehalt von max. 0,7 % gemäß DINplus Novelle, ENplus und EN 14961-2 der Klasse A1 (das heißt, auf 1 Tonne Pellets entfällt etwa 1 Eimer Asche) kann die Asche der celsico® Holzpellets unkompliziert und problemlos über den Hausmüll entsorgt werden. Für Verbraucher, die noch mehr Komfort wünschen, sei angemerkt: Es gibt heute bereits Heizungsanlagen, die eine automatische Entaschung und Reinigung beinhalten - damit reduzieren sich die Entsorgungsintervalle.
Eine anschauliche Video-Demonstration für einen vollautomatischen Transport der Pellets in den Pellet-Kessel und der dortigen Verbrennung finden Sie beispielweise auf der Website des Biomasse-Heizungsherstellers KWB.
Um die Heizung optimal zu fahren, die Zahl der Brennerstarts zu reduzieren sowie den Komfort der Anlage zu erhöhen und damit effizient zu heizen wird empfohlen, einen Pufferspeicher einzubauen. Gerade bei Gebäuden mit niedrigem Wärmebedarf ist dieser unbedingt zu empfehlen.
Beispiele für Pellet-Zentralheizungskessel:
© Bilder oben v.l.n.r.: wodtke GmbH (Pellet-Ofen), ÖkoFEN Heiztechnik GmbH (Pellets brennend, Pellet-Kessel).
Bilder unten v.l.n.r. - Beispiele für Zentralheizungen: ETA Heiztechnik GmbH, KWB Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH, ÖkoFEN Heiztechnik GmbH, Windhager Zentralheizung GmbH, KWB Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH.
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Pelletkessel-Hersteller
Eine Information zu Unternehmen, die Pellet-Zentralheizungen anbieten, finden Sie unter unseren Branchen-Links.




